Die Jahrgangsfahrt 2019 mit 31 Schülerinnen und Schülern, begleitet von Frau Márquez Augusto, Herrn Soßna und Herrn Hesping, nach Barcelona war, trotz der immer noch anhaltenden schwierigen politischen Lage seit 2017, eine super Sache.

Nach einem frühen, für einige Schülerinnen und Schüler anscheinend zu frühen Abflug von Bremen nach Girona ging es direkt in das Hostel. Die Busfahrt war von ungewohnter Ruhe gezeichnet, was wohl dem wenigen Schlaf geschuldet war.

Zum Glück gab es in diesem, erst vor wenigen Jahren eröffneten, Hostel drei Fahrstühle. Sie brachten die müden Knochen zu den Zimmern. Dort wurde man mit einer Wahnsinns-Aussicht über Barcelona belohnt.

Highlights

Die folgende Tage boten einiges an kulturellen Highlights.

Ein Höhepunkt war die Besichtigung des Klosters „Santa Maria de Montserrat“. Montserrat, der Name der Bergkette, ist katalanisch und bedeutet zersägter Berg, was sich beim Anblick der Bergformation selbst erklärt.

Nach der Rückfahrt war wie an jedem Nachmittag oder Abend der Reise Freizeit angesagt. Diese wurde fürs Shoppen, Erkundungen und natürlich auch zum Feiern genutzt.

Selbstverständlich stand auch der Besuch der Sagrada Familia, der noch unvollendeten Basilika, die von Gaudi entworfen wurde, auf dem Ausflugsplan. Das Unesco-Weltkulturerbe im Zentrum Barcelonas ist schon von weitem zu sehen. Die Tour wurde mittels Audioguide geführt und erklärt.

Mit am besten gefiel allen der Besuch des weltbekannten Unternehmens Freixenet in Sant Sadurni d’Anoia, das für seinen Schaumwein berühmt ist.

Am Anfang der Tour wurden im Keller die Geschichte des Unternehmens sowie der Herstellungsprozess dargestellt. Danach ging es mit einem Zug durch die beeindruckenden Lager hinauf zum Verkostungssaal. Dort angekommen konnten die verschiedenen Schaumweine probiert und günstig erworben werden. Besonders war auch, dass man Sorten kaufen konnte, die in Deutschland nicht erhältlich sind, ein sehr schönes Mitbringsel für Zuhause.

Auch eine Stadtführung über und unter den Straßen Barcelonas wurde durchgeführt. Sie führte die Schönheit der Altstadt mit ihren kleinen verwinkelten Gassen und Straßen vor Augen. Das Besondere hierbei war der unter den Straßen freigelegte römische Stadtteil mit all seinen Funden.

Abschluss

Den Abschluss der Fahrt bildete ein gemütliches Essen im Restaurant. Dort verging bei sehr guten Tapas und hausgemachter Sangria, die ein wenig zu viel in Anspruch genommen wurde, die Zeit wie im Fluge.

Abschließend sei gesagt, es war mal wieder eine sehr schöne, ereignisreiche Jahrgangsfahrt.